Der Kleine und Große Hörselberg ist ein aus Muschelkalk bestehender Bergrücken östlich von Eisenach. Bewaldet und mit einzigartiger Pflanzen- und Tierwelt ist er Naturschutzgebiet und Wallfahrtsort für Wanderer.
Mit bis zu 484 Meter über Null ragen die Berge mit bis zu 75 Meter hohen Steilstufen über dem Hörseltal in die Höhe und der Ausblick über Eisenach, Wutha bis zum Inselsberg lädt zum Verweilen ein. 1890 wurde deshalb ein Schutzhaus auf dem Großen Hörselberg gebaut, das heute als Restaurant genutzt wird.
20 verschiedene Orchideenarten, Enziane und Blütenmeere aus Märzenbechern, Schlüsselblumen, Veilchen und Lilien zeichnen die Hörselberge vor allem im Frühjahr und Sommer als Augenweide aus.
Die Hörselberge sind wohl Deutschlands sagenumwogensten Berge. Der Sage nach wohnen auf den Bergen die Kraft des Bösen von Teufel und Hexe und die Schreie armer Seelen der Hölle können aus dem Berginnern zu hören sein. Kindern wird gesagt, es sei der Berg der Frau Holle.
Die alten Thüringer sahen in ihm den Sitz des Sturmgottes Wotan und dessen Gattin Hulda, Mutter des Lebens, die verwüstend durch Thüringen ziehen. Der mittelalterlichen Sage nach ist der Hörselberg Sitz der Venus und des Ritters Tannhäuser, welche in der Richard-Wagner-Oper “Tannhäuser” weltberühmt wurde.
















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