1067 von Ludwig dem Springer gegründet, ist die Wartburg bequem zu Fuß vom Stadtzentrum in circa 30 Minuten zu erreichen. Wer es etwas abenteuerlicher mag, der versucht den Auf- oder Abstieg mit dem Esel, sicherlich ein unvergessliches Erlebnis.
Die Burg ist der Sage nach 1206 Austragungsort des Sängerkrieges, einer der kulturellen Höhepunkte des Mittelalters.
Von 1211 bis 1227 lebte die ungarische Königstochter Elisabeth als Ehefrau von Landgraf Ludwig IV. auf der Burg und gründete hier als Ausdruck ihrer Nächstenliebe ein Hospital mit 28 Betten.
Unter dem Pseudonym Junker Jörg lebte 1521/22 Martin Luther auf der Burg und übersetzte das neue Testament ins Deutsche.
Anlässlich des 300. Jahrestages der Reformation fanden sich auf der Wartburg 1817 Studenten und Professoren von elf Universitäten ein, um ihren politischen Forderungen nach der deutschen Einheit und einer freiheitlichen Verfassung Ausdruck zu verleihen. Zeugnis dieses Wartburgfestes legt heute noch das Burschenschaftsdenkmal ab.
Heute ist die Wartburg eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Deutschlands. Sie ragt prachtvoll über die Stadt und prägt ein unvergessliches Bild.
Von der Wartburg haben sie einen wunderschönen Blick auf Eisenach und Umgebung
Geführte Museumsgänge in vielen Sprachen, Museumsnächte, der Besuch von Konzerten jeglicher Art von Hipphop bis Minnesang über Klassik und Rock, Trauungen und Festveranstaltungen werden angeboten.
Video-Impressionen vom Weltkulturerbe Wartburg:
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