13. und 14. Dezember 2014, 14.00 – 19.00 Uhr

Die Evangelische Innenstadtgemeinde Divi Blasii-St. Marien und die Katholische Pfarrgemeinde St. Josef aus Mühlhausen veranstalten am kommenden Wochenende gemeinsam eine große Krippenausstellung. Am 13. und 14. Dezember sind jeweils von 14 bis 19 Uhr in der Bachkirche Divi Blasii Hauskrippen aus beiden Gemeinden zu besichtigen. In der Vorwoche ist ein „Krippenweg“ in den Schaufenstern der nahen Linsenstraße geplant. Die zur Krippenausstellung eingenommenen Spenden werden für das Kinderhospiz in Tambach Dietharz verwendet.

Die Hauskrippen aus beiden Gemeinden werden von den Besitzern in den Kirchen aufgebaut. Das Weihnachtsevangelium soll durch die Ausstellung führen. „Wir wollen so betonen, dass in diesen Tagen die Hauptsache auch weiter die Hauptsache bleibt: Das Jesuskind in der Krippe. Damit kann die Kirche das inhaltliche Zentrum des Adventsmarktes bilden“, sagt Johannes Zähle, Beiratsvorsitzender der evangelischen Innenstadtgemeinde Mühlhausen.

Die Ausstellung begleitet den Adventsmarkt auf dem Untermarkt. Außerdem wird zum Kunstmarkt im Haus der Kirche eingeladen. Auf allen Etagen wird Kunsthandwerk aus der Region angeboten wie Schmuck, Getöpfertes, Glas und Gefilztes. Gleichzeitig hat ein Café der Mühlhäuser Werkstätten für Behinderte geöffnet und in der Annenkapelle werden kleine Konzerte veranstaltet. In der Vorwoche bereitet ein „Krippenweg“ in den Schaufenstern der nahen Linsenstraße auf die Krippenausstellung vor. Mit dem Projekt unterstützen beide Kirchen das Bemühen der ansässigen Händler, ihre Einkaufsstraße mehr mit Leben zu füllen. Außerdem beschäftigen sich die beiden Kindergärten „St Josef“ (katholisch) und „Elisabeth von Thüringen“ (evangelisch) mit dem Thema und stellen unter dem Motto „Wir sind die Kleinen in den Gemeinden“ ihre gemalten Kunstwerke in der Kirche aus

„So ergeben sich viele ökumenische Schnittstellen durch dieses Projekt, mit dem wir einmal mehr zeigen, dass die Divi-Blasii-Kirche Zentrum gelebten Glaubens mitten in der Stadt ist und wir so in ökumenischer Gemeinschaft die Weihnachtsbotschaft in dem Hoffnungsbild der Krippen verkündigen“, betont Johannes Zähle. Die Auswahl des Kinderhospizes für die Spenden sieht er als Beitrag der Kirchen, die Forderung in der Sterbehilfsdebatte unterstützen, Sterben wieder als Teil des Lebens zu verstehen. „Das passt besonders gut im Zusammenhang mit dem Fest der Geburt des Jesuskindes“, so Zähle.