Donnerstag, 13. November 2014, 17.00 Uhr

Begleitend zur Sonderausstellung „Vom Wohnzimmer in den Schützengraben“ im Stadtschloss des Thüringer Museums wird am Donnerstag, 13. November, 17 Uhr die Veranstaltungsreihe „Eisenacher lesen für den Frieden“ fortgesetzt.

Ihre persönliche Friedensgeschichte liest an diesem Spätnachmittag die Eisenacher Stadträtin Karin May.

Karin May wurde 1947 geboren. Sie ist ausgebildete Agrotechnikerin und schloss ein Studium als Ingenieur für Landtechnik ab. Heute ist Karin May Rentnerin. Ehrenamtlich engagiert sie sich seit langem in der Kommunalpolitik und ist in der vierten Wahlperiode ehrenamtliche Stadträtin im Eisenacher Stadtrat.

„Ich sehe die Geschichte nicht aus der Perspektive der Politiker sondern versuche, aus der Sicht ,...der Dunkelheit des gelebten Augenblicks‘ zu verstehen, welche Beweggründe es für das Handeln der Menschen in ihrer Zeit gab“, sagt Karin May und zitiert dabei Ernst Bloch. Erst hinterher sehe man im Licht die Steine, über die man gestolpert ist.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe lesen und erzählen Bürgerinnen und Bürger der Stadt ihre persönliche Friedensgeschichte. Veranstaltungsort ist jeweils das Stadtschloss; gelesen wird immer donnerstags in der Zeit von 17 bis 17:15 Uhr unmittelbar vor dem in der Ausstellung aufgebauten Schützengraben. Ausreichend Zeit für Diskussionen und Gespräche über die gehörten Texte sowie für die Besichtigung der Sonderausstellung ist unmittelbar nach der Lesung vorgesehen. Der Eintritt kostet jeweils zwei Euro pro Person.

Die nächste Lesung der neuen Veranstaltungsreihe findet am 20. November mit dem Politikwissenschaftler Denny Saul statt.