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Im Jahr 2021 sind insgesamt 73.450,- € an Spenden eingegangen. Das ist ein fantastisches Ergebnis. Das Ergebnis liegt damit deutlich über den durchschnittlichen Spendenergebnissen von ca. 65T€. Die Spendenbereitschaft richtet sich vorrangig nach interessanten, ansprechenden Projekten bspw. die Nachbildung der Flügel des Tafelaltars.

Höhepunkte waren Jubiläum “10 Jahre UNESCO-Welterbe Hainich” und BUGA in Erfurt

WNE Feierbuche

Im Rahmen eines Monitoring-Projektes, das der BUND Thüringen gemeinsam mit dem WWF Deutschland im Auftrag des Thüringer Umweltministeriums durchführt, ist eine besondere Aufnahme eines „Drei-Länder-Luchses“ im Thüringer Wald gelungen. Das Foto entstand zwischen Ilmenau und Neustadt (Rennsteig). Der Luchs konnte zuvor bereits in Hessen und Niedersachsen nachgewiesen werden.

Drei Laender Luchs Th Wald 

„Das Besondere an der Aufnahme ist, dass der Luchs bereits ein alter Bekannter ist,“ erklärt Dr. Markus Port, Projektkoordinator des BUND Thüringen. Das habe ein Abgleich des Fotos mit Aufnahmen aus Niedersachsen und Hessen ergeben, den Port gemeinsam mit Kolleg*innen des Nationalparks Harz durchgeführt hatte. Luchse können anhand ihrer Fellmuster individuell unterschieden werden.

„Der Luchs hat bereits eine bewegte Geschichte hinter sich“, so Port weiter. Das Tier sei im Frühjahr 2019 im niedersächsischen Solling, einem Waldgebiet nordwestlich von Göttingen, geboren worden. „Danach tauchte er im Herbst 2019 überraschend mit seiner Mutter und mindestens zwei Geschwistern im nordhessischen Reinhardswald auf“, erklärt Port, der damals das Luchsprojekt der Universität Göttingen in Nordhessen leitete. Reinhardswald und Solling sind durch die Weser voneinander getrennt. An die Weserquerung der Luchse kann sich auch Ole Anders, Koordinator des Luchsprojektes Harz beim Nationalpark Harz, noch gut erinnern: „Es ist bemerkenswert, dass nicht nur die Luchsin, sondern auch deren ja damals noch recht kleine Jungtiere den breiten Fluss überwunden haben.“ In der Folgezeit wechselten die Tiere sogar noch einige weitere Male über die Landesgrenze, und hielten sich teils in Hessen, teils in Niedersachsen auf. „Im Herbst 2020 verlor sich dann allerdings ihre Spur. Lediglich einer der zu diesem Zeitpunkt bereits selbständigen Jungluchse streifte auch weiterhin durch das hessisch-niedersächsische Grenzgebiet – die anderen waren von der Bildfläche verschwunden“ erläutern Anders und Port.

Umso größer ist die Freude aller Beteiligten, eines der beobachteten Tiere über ein Jahr später im Thüringer Wald wiederzuentdecken. „Dass wir so viel über den Luchs und seine Geschichte wissen, verdanken wir der guten Zusammenarbeit zwischen den Naturschutzverwaltungen der Bundesländer, dem Nationalpark Harz, der Universität Göttingen, den Forstdienststellen und den Naturschutzverbänden“, betont Port. „Erst das macht die Erforschung des Luchses in Mitteldeutschland überhaupt möglich.“

In einem gemeinsamen Projekt erforschen der BUND Thüringen und der WWF Deutschland im Auftrag des Thüringer Umweltministeriums aktuell die Ausbreitung des Luchses in Thüringen. Dabei werden sie durch die ThüringenForst AöR, den Landesjagdverband Thüringen sowie Waldbesitzende und die örtliche Jägerschaft bei der Feldarbeit unterstützt.

Foto: BUND Thüringen

Die Stadt Gotha trat zum 1. Januar 2022 dem Welterberegion Wartburg Hainich e.V. bei und sorgt damit für die Ausdehnung des Verbandsgebietes und die Stärkung des regionalen Dachverbandes. Der Verband ist seit Juli 2020 anerkannte Destinationsmanagement­organisation (DMO) für die gleichnamige Region. Gotha legt hiermit den Grundstein, um sich touristisch weiterzuentwickeln und zu vermarkten sowie die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen.

„Elisabeth. Erinnerungen aus der Gegenwart“ ist die Kabinettausstellung des Eisenacher Fotografen Uwe Jung-Kempe überschrieben, die vom 9. Januar bis zum 27. Februar 2022 in Regie des Kunstvereins Eisenach e. V. in der Predigerkirche (Thüringer Museum Eisenach) zu sehen ist.

Schreibtisch der Lehrerin Foto von Uwe Jung Kempe

Sankt Gothardus, vor 1000 Jahren zum Bischof von Hildesheim ernannt und Namensgeber eines Festes, was vor 600 Jahren erstmals urkundlich erwähnt worden ist, wird in Gotha 2022 zum Gothardusfest gefeiert. Aufgrund der aktuellen Pandemielagen wird das 600. Gothardusfest in den September verlegt, wo auch der Verein „Gotha glüht“ das 25-jährige Jubiläum seines Metallgestaltertreffens mit Schmiedemarkt feiern wird. Die Stadtverwaltung lässt es sich nicht nehmen, in dieses Ereignis die Jubiläen 25 Jahre Städtepartnerschaft Gotha-Martin und Gotha-Kielce einzubinden, sodass wir auf einen kulturvollen Herbst zusteuern.

gotha schloss friedenstein

Ein Kunstwerk, das sich mit dem Schaffen des in Mühlhausen geborenen Architekten Friedrich-August Stüler (1800-1865) auseinandersetzt, ist ab sofort in der Mühlhäuser Stadtbibliothek Jakobikirche zu sehen. Es stammt von dem national und zunehmend auch international renommierten Künstler Moritz Götze aus Halle.

Stüler Tableau von Moritz Götze Übergabe 211221 20

Die Stadtbibliothek Eisenach kann auch nach dem Jahreswechsel nur von Schüler*innen besucht werden, die entweder vollständig geimpft sind, einen tagesaktuellen Test eines offiziellen Testzentrums vorweisen können bzw. am regelmäßigen Testszenario in den Schulen – 2 Tests pro Woche – teilnehmen und den entsprechenden aktuellen Nachweis vorlegen.

Am Lagerfeuer im Wildkatzendorf mit Punsch und Glühwein wurden heute die Namen verkündet: Die drei jungen Luchse heißen Freya, Finja und Norik.

Jungluchs Freya im Wildkatzendorf Bildrechte Mona Heyn

„Endlich haben unsere drei jungen Luchse auch eigene Namen, freut sich Dr. Katrin Vogel, Geschäftsführerin. „Diese Namen passen gut zu unseren Luchseltern Kaja und Looki und dem Jungluchs Kira vom letzten Jahr“ findet Vogel. „Eines der Weibchen ist heller als die anderen beiden Jungen. Da passte Finja („die Weiße“) doch gut. Freya ist eine nordische Göttin. Der Name Norik hat verschiedene Wurzeln, eine davon geht ins Keltenreich zurück.“, erläutert Vogel.

Rund 150 Namensvorschläge wurden bei den Gästen im Herbst bei verschiedenen Veranstaltungen gesammelt. Vor Weihnachten die Mitarbeitenden vier weibliche und zwei männliche Namen aus. Über die Weihnachtsferien durften die Gäste dann noch einmal abstimmen, welche ihnen am besten gefallen.

Das Wildkatzendorf ist jetzt in der Nebensaison an allen Wochenenden und als Sonderöffnungstag auch am 6. Januar von 10 bis 16 Uhr geöffnet (Silvester geschlossen). Aktuell gelten für den Besuch von Ausstellung und Freigelände die 2-G-Regeln (Geimpft oder Genesen, Nachweis erforderlich; Kinder bis 6 Jahre ausgenommen, für Kinder im Schulalter reicht Nachweis über Testbeteiligung in der Schule). Änderungen sind auf Grundlage geänderter Verordnungen möglich.

Welche Gewohnheiten Wildkatzen und Luchse in der freien Wildbahn haben, können Besucher der Wildkatzenscheune in der Ausstellung „Aug‘ in Aug‘ mit Luchs und Wildkatze“ erfahren. Die Ausstellung ist abwechslungsreich, mit witzigen Illustrationen und Mitmachangeboten auch für Kinder sehr kurzweilig. Verschiedene Filme im „Katzenkino“ informieren über Wildkatzen, Luchse und den Nationalpark Hainich.

Dreimal täglich zeigen die vier Wildkatzen bei den moderierten Schaufütterungen, dass sie keine Schmusekätzchen sind und die Tierpfleger informieren über die Biologie der Tiere und das Naturschutzprojekt „Rettungsnetz Wildkatze“. Einmal täglich werden die Luchse gefüttert.

Öffnungszeiten in der Nebensaison

Wochenende und Feiertage 10 – 16 Uhr

Einrittspreise:

Erwachsene 7,00 €

Ermäßigt 5,50 €

Familienkarte 18,00 €

Moderierte Schaufütterungen

Wildkatzen: 11.00, 13.00 Uhr, 15.00 Uhr

Luchse: 15.30 Uhr

Bild: Junger Luchs Freya im Wildkatzendorf (Bildrechte Mona Heyn)

Die höchste Auszeichnung für das Ehrenamt in der Stadt Gotha ist die Myconius-Medaille. Auch 2022 soll wieder eine Bürgerin oder ein Bürger der Stadt mit dieser Medaille für ehrenamtliches Wirken auf sozialem, kulturellem oder ökologischem Gebiet geehrt werden.

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