Am Abend des 16. Mai kommt der Hörende Fußmarsch in Eisenach an – konkret in den Ortsteil Wartha-Göringen - und macht hier Station bis zum Sonntag morgen (19. Mai), wenn es weiter geht in Richtung Haina.

Eine Teilstrecke des Hörenden Fußmarsches werden der Eisenacher Bürgermeister Andreas Ludwig und auch viele Eisenacher mitlaufen. Am Freitag, 17. Mai wird um 15 Uhr zu einer öffentlichen Diskussionsrunde zum Thema "Resilizenz" in den Stadtratssaal, Verwaltungsgebäude Markt 22, eingeladen.

Seit dem 1. April ist eine Gruppe von Thüringern, die parteilich nicht gebunden ist, mit dem Hörenden Fußmarsch unterwegs und möchte bis 31. Mai 2013 einen ganzen Fragekatalog zu Fuß ins Land tragen und zur Diskussion stellen.

Sie fragen sich: Was machen wir eigentlich wenn Teile unserer Gesellschaft ausfallen, die bislang wie selbstverständlich funktionieren. Was machen wir zum Beispiel, wenn die Stromversorgung ausfällt, wenn das Internet fehlerhaft funktioniert, wenn soziale Systeme nicht mehr bezahlbar sind, wenn keine Zuschüsse aus Berlin oder Brüssel in die Städte und Gemeinden kommen oder das Benzin vielleicht sechs Euro pro Liter kostet? - und andere Fragen mehr. Den Akteuren geht es dabei nicht um Schwarzmalerei oder Katastrophen herbeizureden. Vielmehr will der Marsch nach Lösungsansätzen suchen und sie sichtbar machen. Dabei sind sie auf der Suche nach den Stärken der Region und wollen konstruktive und positive Beispiele von regionaler Wertschöpfung und lokaler Daseinsvorsorge entdecken und bekannt machen.

Nähere Informationen unter www.hoerender-fussmarsch.de Telefon: 0175 2441782