Nachdem vom Brunnenwart der Stadt Gotha am Montagmorgen dieser Woche festgestellt wurde, dass von Unbekannten eine nicht identifizierbare Substanz in das obere Becken der Wasserkunst entsorgt wurde, mussten die Wasserkunst sofort abgestellt und Maßnahmen zur Gefahrenabwehr ergriffen werden.

Die vom zuständigen Garten-, Park- und Friedhofsamt umgehend beauftragte Spezialfirma Tank und Umwelt entnahm Proben des Wassers und der unbekannten Substanz, die auf einer Teilfläche des Beckens den Boden in einer Höhe von ca. 4 cm bedeckte. Es wurde festgestellt, dass die Stoffe Lösungsmittel frei setzen, daher war eine ordnungsgemäße Entsorgung sowohl der Substanz als auch des verunreinigten Wassers als Sondermüll erforderlich. Im Anschluss wurde das Becken von der Firma Tank und Umwelt noch fachgerecht gereinigt. Ab Donnerstag dieser Woche konnte das Garten-, Park- und Friedhofsamt die Wasserkunst wieder in Betrieb nehmen.

Die Stadtverwaltung Gotha hat Strafantrag gegen Unbekannt gestellt, die Polizei war vor Ort und ermittelt gegen die Umweltsünder. Für die fachgerechte Beseitigung der Verun-reinigung muss die Stadt Gotha für Kosten in Höhe von ca. 4.000 € aufkommen, hinzu kommt der notwendige Feuerwehreinsatz.