Die Arbeiten zum Bau der Ballspiel- und Skateanlage an der Werner-Sylten-Straße sind in vollem Gange. Inzwischen lässt sich schon sehr gut erkennen, welche Möglichkeiten hier in naher Zukunft entstehen. Die Betonarbeiten laufen gut und somit nimmt die Anlage von Tag zu Tag deutlich Formen an.

Im Mai 2016 wurde die Natura 2000-Station Unstrut-Hainich/Eichsfeld als erste der inzwischen 12 Thüringer Stationen durch die Umweltministerin Anja Siegesmund eingeweiht. Anlässlich des „Natura-2000-Tages“ am 21. Mai erinnerte die Wildtierland Hainich gGmbH als Trägerin der Station an dieses Jubiläum.
Am Donnerstag, 20. Mai, stellte der designierte Intendant des Landestheaters Eisenach, Jens Neundorff von Enzberg, die aktuelle Spielzeit 2021/22 vor. Noch erlaubt das Infektionsgeschehen in der Region die Öffnung der Theater und Kulturstätten nicht. Ab September soll es aber wieder Schauspiel, Ballett und Musiktheater auf der Bühne des Eisenacher Landestheaters geben.

Weiterlesen: LANDESTHEATER EISENACH PRÄSENTIERT SPIELZEIT 2021/22
Im Rahmen des 800. Hochzeitsjubiläums der Elisabeth von Thüringen wird im Foyer der Predigerkirche des Thüringer Museums Eisenach jeweils im monatlichen Wechsel ein Kunstwerk mit Bezug zu Elisabeth ausgestellt. In diesem Projekt wirken neun Künstler*Innen mit. Die Auseinandersetzung mit dem Jubiläumsthema lässt Raum für persönliche Sichtweisen und Interpretationen, die in verschiedenen künstlerischen Techniken umgesetzt werden.
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Der Pilgerweg Loccum– Volkenroda ist ein überregionaler Pilgerweg, der von Niedersachen nach Thüringen führt und in der Regel ab Ostern von Pilgern aus ganz Deutschland begangen wird. Ein regionaler Nebenweg des Hauptweges ist der „Klosterpfad“. Er führt durch die Landkreise Eichsfeld sowie Unstrut- Hainich und stand in den letzten Wochen im Fokus der Wegpflege.
In diesen Wochen ruft der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) besonders zu Aufmerksamkeit und Rücksicht im Wald auf. Viele Jungtiere, auch von gefährdeten Arten wie der Europäischen Wildkatze, sind bereits in den Wäldern unterwegs. Der Verband fordert Spaziergängerinnen und Spaziergänger auf, Abstand zu halten und die Tiere nicht unnötigem Stress auszusetzen.

Weiterlesen: Rücksicht im Wald – Abstand wahren zu Wildkätzchen & Co.
Am 8. Mai 2021 fand bundesweit in vielen Städten und Gemeinden der Tag der Städtebauförderung statt. Pandemiebedingt nicht in gewohnter Form, dafür aber mit vielen kreativen und digitalen Formaten. In Eisenach wurde der Tag mit einer Ausstellung im Freien zur Geschichte des ehemaligen Gasthauses „Zum Goldenen Stern“ und des ehemaligen Katharinenklosters realisiert. Die Ausstellung kann ab 8. Mai am Grundstück in der Kasseler Straße 1 besichtigt werden.

Die Ausstellung ist in einer Kooperation zwischen der Stadt Eisenach, dem Förderkreis zur Erhaltung Eisenachs, Sanierungsbetreuer KEM Kommunalentwicklung Mitteldeutschland GmbH und dem Thüringischen Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie entstanden.
Grundstück mit Geschichte
Auf großflächigen Planen am Bauzaun werden in der Ausstellung die bewegte Geschichte des Grundstücks, eine Auswahl archäologischer Befunde und die Sicherungsmaßnahmen am Festsaal vorgestellt, welche über Städtebaufördermittel finanziert wurden. So wird auch die Wichtigkeit und Notwendigkeit der Städtebauförderung in Eisenach aufgezeigt.
Das Grundstück Kasseler Str. 1 wurde 2016 seitens der Stadt erworben, um insbesondere den denkmalgeschützten Saal, der an das Gasthaus 1906 angebaut wurde, erhalten zu können. Der Saal beeindruckt durch zahlreiche Stuckarbeiten und Malereien und ist auf Grund seiner Nutzungsgeschichte, insbesondere durch den Eisenacher Sommergewinn für die Stadt von Bedeutung.
Das Grundstück selbst war Teil des Katharinenklosters, welches um 1208 gegründet und 1214 geweiht wurde. Im Zuge der Reformation wurden die Nonnen vertrieben, das Kloster verfiel und wurde nach und nach abgetragen. Archäologen begaben sich ab Sommer 2020 auf Spurensuche, um die Historie zu untersuchen und für zukünftige Entwicklungen Baufreiheit zu schaffen.
Archäologische Untersuchungen
Im Rahmen bauhistorischer Untersuchungen vermutete man Überreste der Klosterbebauung aus dem 13. Jahrhundert und erhebliche archäologische Befunde unterhalb des heutigen Bodenniveaus. Die Stadt Eisenach hatte daher in Zusammenarbeit mit dem Thüringischen Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie gemäß der denkmalschutzrechtlichen Erlaubnis archäologische Untersuchungen und bodendenkmalpflegerische Arbeiten durchführen lassen. Dazu wurden in diesem Jahr die archäologisch relevanten Strukturen und Funde freigelegt, dokumentiert, gesichert, gereinigt und inventarisiert. Die Untersuchungen wurden zeitgleich mit der Sicherung des Saalgebäudes gemacht und mit Städtebaufördermitteln aus dem Bund-Länder-Programm Stadtumbau unterstützt. Die bauliche Sicherung des ehemaligen Festsaals inklusive der wertvollen Malereien wurde durch Mittel von Bund und Land Thüringen in Höhe von etwa 280.000 Euro unterstützt.
Die Städtebauförderung
Die Städtebauförderung ist eine zentrale Säule der Stadtentwicklungspolitik des Bundes. Seit 1971 - und damit nunmehr 50 Jahre - unterstützt sie Städte und Gemeinden dabei, baulichen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen sowie ökologischen Herausforderungen zu begegnen. Bis 2020 wurden mehr als 9.300 Gesamtmaßnahmen in 3.900 Kommunen bundesweit gefördert. In den Eisenacher Fördermaßnahmen wurden seit Anfang der 90er Jahre etwa 71,6 Millionen Euro Städtebaufördermittel investiert.
Bild: Luftbild der archäologischen Ausgrabungsfläche am ehemaligen Gasthof Stern in Eisenach, Foto: © M. Milbradt, Thüringisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie
Ihren unerschrockenen Widerstand gegen die Nationalsozialisten bezahlte sie im Alter von nur 21 Jahren mit dem Leben. Als Teil der studentischen Widerstandsgruppe „Die Weiße Rose“ hatte Sophie Scholl mit Flugblattaktionen zum Kampf gegen Hitler und das nationalsozialistische Regime aufgerufen und wurde deshalb im Februar 1943 gemeinsam mit ihrem Bruder und einem weiteren Mitstreiter hingerichtet.

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