In einer persönlichen Kondolenz hat Gothas Oberbürgermeister Knut Kreuch im Namen der Bürgerinnen und Bürger der Stadt Gotha, dem englischen Staatsoberhaupt Queen Elisabeth II. zum Tod Ihres Ehemannes Prinz Philipp kondoliert. Er schreibt

„Das Mitgefühl der Stadt Gotha, die Ihrem Hause vor Jahrhunderten einen Teil des Familiennamens gab und in dessen Stadtmitte ein Schloss thront, dass von der in Stein gemeißelten Botschaft des Friedens kündet, ist die Nachricht vom Tod Ihres Mannes mit großer Betroffenheit aufgenommen worden. Der Ururur-Enkel von Erbprinzessin Luise von Sachsen-Gotha-Altenburg war Zeit seines Lebens ein Mensch, der es verstand zwischen den Völkern Brücken zu bauen. In seiner charmanten und ungezwungenen Art hat er seinem Heimatland, aber auch seinem Stammland, in fast einem Jahrhundert Leben große Verdienste erwiesen.

Prinz Philipp trug als sechstes Familienmitglied den Titel Duke of Edinburgh, mit dem vor fast 130 Jahren der zweite Sohn von Queen Victoria und Prinz Albert in Gotha, HRH Prinz Alfred, als Staatsoberhaupt eingezogen ist. Erster Träger des Titels war übrigens HRH Prinz Frederick Louis, der mit Prinzessin Augusta aus dem Hause Sachsen-Gotha-Altenburg verheiratet war. Man sieht Gotha und die königliche Familie von Großbritannien verbindet in guten, wie heute in sehr schweren Tagen, das feste Band einer historischen Verknüpfung. Ich durfte Ihrem Mann am 25. Juni 2015 im Garten der Britischen Botschaft in Berlin begegnen, ein Tag, der mich stark beeindruckte und der mir unvergessen bleiben wird.

Majestät, von Gotha aus und mit Blick zum Schloss Friedenstein, darf ich symbolisch sagen:

Ein Stein ist heute aus dem Monument vom Friedenstein gebrochen, doch die Kraft des Ganzen, wird den Friedenstein erhalten und die Erinnerung bewahren. Mit stillem Händedruck versichere ich Ihnen persönlich zum Verlust Ihres Mannes, Ihren Kindern zum Tod des Vaters und den Enkelnund Urenkeln zum Abschied vom geliebten Großvater die aufrichtige Anteilnahme einer Stadt, die sich immer mit Ihrer Familie und deren großartiger Geschichte verbunden fühlt und die sehr zu schätzen weiß, wie Sie und Ihr Mann das gute Verhältnis zwischen Deutschland und Großbritannien prägen.“