Weltkulturerbe Wartburg

Wartburg

Die Wartburg, seit 1999 UNESCO-Weltkulturerbe, ist eines der berühmtesten Bauwerke der Deutschen Geschichte.
1067 von Ludwig dem Springer gegründet, war Sie im Mittelalter eines der kulturellen Zentren in Deutschland. Der sagenumwobene Sängerkrieg aus dieser Zeit inspirierte Richard Wagner zu seiner Oper „Tannhäuser“.
Die Heilige Elisabeth von Ungarn verbrachte ein Großteil Ihres Lebens auf der Wartburg.
Von 1521 bis 1522 fand Martin Luther, getarnt als Junker Jörg, hier Zuflucht. In dieser Zeit übersetzte er das „Neue Testament“ in die deutsche Sprache. Die Wartburg ist somit einer der wichtigsten Reformationsorte in Europa.
1817, zum 300. Jahrestag des Thesenanschlages und somit dem Beginn der Reformation in Deutschland, fand das Wartburgfest der Deutschen Burschenschaften statt. Bei diesem Treffen wurde gegen rückständige Politik und für die Einheit Deutschlands gestritten.
1993 wurde die Verfassung des Freistaates Thüringen auf der Wartburg beschlossen.

Heute beherbergt eine der besterhaltenen Burganlagen Deutschlands unter anderem ein Museum, welches die vielfältige Geschichte der Burg widerspiegelt, einen Festsaal, in dem zahlreiche Konzerte und Veranstaltungen stattfinden sowie mehrere gastronomische Angebote.

Vom besteigbaren Südturm hat man einen herrlichen Blick auf die Burganlage und die Umgebung.

Die Wartburg bildet zusammen mit dem UNESCO Weltnaturerbe Nationalpark Hainich die Welterberegion Wartburg Hainich.