Für die Diakonie im Landkreis Gotha gibt es im Jahr 2022 mehrere Gelegenheiten zum Feiern. Das teilte Geschäftsführerin Anne-Juliane Pogander mit.

Der Verein Diakoniewerk Gotha feiert seinen 175. Geburtstag, der Jugendmigrationsdienst wird 30 Jahre alt und in Gotha haben die Werkstätten für Menschen mit Behinderungen vor 20 Jahren eröffnet.

Ursprünglich sollte das Jubiläumsjahr mit einem Gedenkgottesdienst im Januar im Augustinerkloster Gotha eingeläutet werden. Aufgrund der Pandemie ist dieser auf den 10. September 2022 verschoben worden. An diesem Tag wird zugleich der diakonische Stadtkirchentag und das jährliche Gemeindefest auf dem Platz der Augustinerkirche stattfinden. Geplant ist ein musikalisches Kulturprogramm mit einer Ausstellung im Kreuzgang des Klosters. Dort werden sich auch der Jugendmigrationsdienst und die Gothaer Werkstätten beim bunten Markttreiben einbringen.

Bereits drei Monate zuvor wird im Bodelschwingh-Hof Mechterstädt das Sommerfest gefeiert und zwar am 12. Juni 2022. Es steht ebenfalls unter dem Motto „Jubiläum 175 Jahre“.

Das Diakoniewerk Gotha wurde als "Arbeitsanstalt für Bedürftige" am 01.01.1847 von Johann Georg Heise und Andreas Perthes gegründet. Durch Arbeitsangebote und Anleitung zur Selbsthilfe sollten Fleiß, Ordnung und Sparsamkeit gefördert werden. Eine "Herberge zur Heimat" sollte den Menschen eine christliche Heimstätte bereiten.

Das Diakoniewerk Gotha ist inzwischen der älteste Verein im Landkreis Gotha und einer der drei ältesten Vereine im Freistaat Thüringen. Der Verein ist ein altkonzessionierter Verein und nicht im Handelsregister eingetragen. 1992 wurde er in Diakoniewerk Gotha umbenannt.